Am 13. Februar 2026 durften wir in Westerngrund einen besonderen Gast begrüßen: Im Rahmen einer CSU-Tour durch den Kahlgrund, organisiert von Andrea Lindholz, MdB, besuchte uns der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat Alois Rainer gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Legler, Stefan Köhler, MdEP, sowie weiteren Gästen, um sich ein Bild von unserer regionalen Brennkultur und ihrer Bedeutung für Landschaft, Genuss und Heimat zu machen.
Ein besonderer Moment war die Übergabe eines Kahlgrund Whiskys durch unseren 1. Vorsitzenden Klaus Simon an den Minister. Für uns war dies weit mehr als eine symbolische Geste. Unser Whisky steht für das, was den Kahlgrund ausmacht: handwerkliches Können, hochwertige regionale Rohstoffe und die Leidenschaft der Menschen, die unsere Brennkultur seit Generationen pflegen und weiterentwickeln.
Mit diesem Geschenk wollten wir nicht nur die Auszeichnung Alzenaus als Genussort würdigen, sondern auch all jene sichtbar machen, die mit großem Engagement unsere Brenntradition lebendig halten. Als Kahlgründer Brenner e. V. verbinden wir Wissen, Erfahrung und Heimatverbundenheit. Die Anerkennung der Brennkultur als immaterielles Kulturerbe im Jahr 2025 war für uns eine besondere Bestätigung unseres langjährigen Engagements. Sie zeigt, dass unsere Tradition weit mehr ist als ein Handwerk – sie ist ein wertvoller Teil unserer regionalen Identität.
„Unsere Brennkultur ist mehr als ein Handwerk – sie ist ein Stück Identität. Jeder Tropfen erzählt von unseren Streuobstwiesen, von den Menschen, die sie pflegen, und von der Verbundenheit zu unserer Heimat,“ hob Klaus Simon, unser 1. Vorsitzender der Kahlgründer Brenner e. V. hervor.
Ein zentrales Thema des Austauschs waren unsere Streuobstwiesen. Sie liefern nicht nur die Grundlage für hochwertige Destillate, sondern sind zugleich ein bedeutendes Kulturgut. Mit ihrer Vielfalt an alten Obstsorten, ihrer ökologischen Bedeutung und ihrer langen Geschichte prägen sie unsere Landschaft wie kaum etwas anderes. Ihr Erhalt ist für uns keine Verpflichtung, sondern eine Herzensangelegenheit. Jede gepflegte Streuobstwiese und jeder erhaltene Obstbaum tragen dazu bei, dieses wertvolle Erbe für kommende Generationen zu bewahren.
Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie eng Genuss, Handwerk, Landschaftspflege und regionale Identität im Kahlgrund miteinander verbunden sind. Besonders gefreut hat uns das große Interesse an unserer Arbeit und der offene Austausch mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern. Solche Begegnungen machen deutlich, wie viel erreicht werden kann, wenn sich engagierte Menschen gemeinsam für den Erhalt unserer Kulturlandschaft und unserer Brenntradition einsetzen.
Das Bild zeigt v.l.nr.: Klaus Simon, Michael Rossmann, Bundesminister Alois Rainer, Andreas Parr, Severin Simon und Walter Rothenbücher.
